28.12.2017

Zwei neue Trümmerhunde für den Ortsverband

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die letzten Prüfungswochenenden für die biologische Ortung sind vorbei.

Wir gratulieren ganz herzlich Katharina Diegel mit Amy und Maria Wild mit Otto zur bestandenen Trümmerprüfung. Damit hat unser Ortsverband wieder zwei weitere und somit insgesamt sechs geprüfte Trümmerhunde, die in den Einsatz gehen dürfen. Auch gratulieren wir ganz herzlich Jürgen Schneider mit Lea, Marion Witt mit Sharky und Bettina Pullmann mit Sina zur erfolgreich absolvierten Vorprüfung.

 

Quelle: Bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen ist Eile geboten. Je schneller sie aufgespürt werden, desto erfolgreicher verläuft die Rettung. Die biologische Ortung mit Rettungshunden, auch Suchhunde genannt, ist die erste Option. Es gibt Flächen- und Trümmersuchhunde.

 

Flächensuchhunde werden eingesetzt, wenn Personen beispielsweise in einem Wald vermisst werden. Von Trümmersuchhunden ist die Rede, wenn Hunde bei der Suche von Verschütteten nach Erdbeben, Einstürzen oder Explosionen eingesetzt werden.

 

Der Weg vom Haus- zum Suchhund ist lang und nicht jeder Hund ist automatisch geeignet. Ein geeigneter Körperbau sowie ein ausgeprägter Spieltrieb sind Voraussetzungen für die Suche. Obwohl es um Leben und Tot geht, ist es für Hunde ein Spiel. Sie müssen über Trümmer klettern oder in sie hineinkriechen. Sie gelangen in Bereiche, die für Menschen nicht zugänglich sind. Das Wesen des Hundes spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. In einem Wesenstest (dem sogenannten Eignungstest) wird herausgefunden, ob er für die Aufgabe als Suchhund geeignet ist. Gleiches gilt für seinen Teampartner, den Hundeführer. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, durchlaufen die Rettungshunde verschiedene Ausbildungsstufen, um als „Ortungsgeräte“ bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen eingesetzt werden zu können. Die Sinnesorgane der Hunde werden so sensibilisiert und trainiert, dass die Hunde lernen, ihre Sinne situationsbedingt einzusetzen. Die dreijährige Ausbildung macht Hund und Hundeführer zu einem Team, das aufeinander abgestimmt ist. Sie lernen von- und miteinander.

 

Wenn Rettungshunde eine verschüttete Person aufgespürt haben, können die Rettungskräfte die Suche mit technischen Ortungsgeräten verfeinern und die genaue Position bestimmen.


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